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Der Blog vom DUKASI-Team
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Ölfarbe

Februar 25, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Ölfarben bestehen aus trocknenden Ölen (häufig Lein-, Sonnenblumen- oder Mohnöl) als Bindemittel, flüchtigen Stoffen als Lösemittel, Pigmenten zur Färbung und Füll- und Hilfsmitteln.

Eigenschaften

Im heutigen Alltag spielt Ölfarbe keine große Rolle mehr, war allerdings vor wenigen Jahrzehnten noch allgegenwärtig. Sie wurde durch Kunstharzfarben, Lasuren und Acrylfarben verdrängt. Ölfarbe bindet durch Oxydation der Ölbestandteile ab und teilweise auch durch Verdunsten des Lösungsmittels. Das Abbinden dauert mehrere Tage, je nach Witterung. Ölfarbe bildet einen Film, der nicht reißt und abblättert. Verglichen mit Kunstharzfarbe hat Ölfarbe mehr Vorteile und nur folgende Nachteile: sie kostet etwas mehr und braucht doppelt so lange zum Abbinden.

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Leinölfirnis

Februar 22, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Unter Leinölfirnis versteht man Leinöl mit ca. 1-2% Sikkativen. Früher wurden meist Bleiglätte, Mangansuperoxyd, Manganohydroxyd, heute in der Regel bleifreie Trockenstoffe (meist Kobalt- und Zirkoniumoctoate) verwendet.

Eigenschaften

Leinölfirnis ist diffusionsfähig, schmutz- und wasserabweisend, hat ein gutes Eindringvermögen, feuert die Holzmaserung an, verleiht hellen Hölzern eine warme Honigtönung, reißt nicht und blättert nicht ab, lässt sich bei Beschädigung örtlich nacharbeiten und ist sehr ergiebig. Nach dem Abbinden können mit Leinölfirnis behandelte Oberflächen ohne Bedenken für die Lebensmittelzubereitung und Lagerung von Speisen verwendet werden.

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Halböl

Februar 22, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Halböl wird zu gleichen Teilen aus Leinölfirnis und Balsamterpentinöl gemischt.

Eigenschaften

Halböl kann selbst angemischt werden, da das Mischungsverhältnis nicht kritisch ist. Kleine Abweichungen nach beiden Seiten stellen daher kein Problem dar. Bitte Balsamterpentinöl nicht mit gewöhnlichem Terpentin oder gar mit Terpentinersatz verwechseln!

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Standöl

Februar 22, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Standöl ist gereinigtes Leinöl ohne weitere Beimischungen, lässt sich aber nach auch aus anderen Ölsorten herstellen.

Eigenschaften

Um Leinöl zu reinigen, ließ man es früher in einem großen Behälter mit engem Hals längere Zeit stehen. Die Verunreinigungen sanken nach unten, das klare Öl konnte oben abgezogen werden.

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Gekochtes Leinöl

Februar 22, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Leinöl wird aus dem Samen der Flachspflanze gewonnen, ist ein sehr fettes Öl und besteht größtenteils aus Glyceriden hochungesättigter Fettsäuren.

Eigenschaften

Das Kochen des Leinöls bei ca. 220°C war ursprünglich eine der Möglichkeiten, das rohe Leinöl zu klären und zu reinigen. Das Ergebnis unterscheidet sich nur unwesentlich vom natürlichen Leinöl, das gekochte Öl ist nur etwas dunkler.

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Leinöl

Februar 22, 2008 Von: admin Kategorie: Oberflächenbehandlung Noch keine Kommentare →

Herkunft / Zusammensetzung

Leinöl wird aus dem Samen der Flachspflanze gewonnen, ist ein sehr fettes Öl und besteht größtenteils aus Glyceriden hochungesättigter Fettsäuren.

Eigenschaften

Leinöl bildet die Grundlage für viele Öllacke und Holzschutzfarben. Die Leinölsäuren - Linolsäuren - sind für das Festwerden des Öls verantwortlich. Leinöl bindet ab, indem es Sauerstoffatome aus der Luft aufnimmt. Die Trocknungszeiten können sehr lang sein, d.h. mehrere Tage bis Wochen. Das Abbinden kann durch Zugabe von Sikkativen und/oder Pigmenten beschleunigt werden. Für das bernsteinfarbene Nachdunkeln der behandelten Oberflächen ist das gebildete Linoxyn verantwortlich. Zäh oder klumpig gewordenes Leinöl kann allerdings durch Zugabe von Lösungsmitteln nicht mehr flüssig gemacht werden, da der Abbindeprozess nicht umkehrbar ist.

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