Herkunft / Zusammensetzung
Unter Leinölfirnis versteht man Leinöl mit ca. 1-2% Sikkativen. Früher wurden meist Bleiglätte, Mangansuperoxyd, Manganohydroxyd, heute in der Regel bleifreie Trockenstoffe (meist Kobalt- und Zirkoniumoctoate) verwendet.
Eigenschaften
Leinölfirnis ist diffusionsfähig, schmutz- und wasserabweisend, hat ein gutes Eindringvermögen, feuert die Holzmaserung an, verleiht hellen Hölzern eine warme Honigtönung, reißt nicht und blättert nicht ab, lässt sich bei Beschädigung örtlich nacharbeiten und ist sehr ergiebig. Nach dem Abbinden können mit Leinölfirnis behandelte Oberflächen ohne Bedenken für die Lebensmittelzubereitung und Lagerung von Speisen verwendet werden.
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